Unser Flo berichtet von seinen ersten Tagen als Sportsoldat

22.02.2013 16:58

Ein Jahr, das viel verspricht – Ich als Sportsoldat

                        Sportsoldat Florian H. (li.)

 

Die allgemeine Grundausbildung

Ende letzten Jahres bekam ich eine E-Mail, einen Anruf und dann noch einen Brief. Voller Freude durfte ich durch diese drei Mitteilungen erfahren, dass ich dieses Jahr Sportsoldat werde.

Doch bevor es zum Fliegen geht, musste ich meinen Soldatenanteil auch erfüllen, somit meine Grundausbildung durchführen. Ungünstig war, wie sich jeder denken kann, dass diese genau sechs Wochen im Januar und Februar stattfand. Das bedeutete kalte bis eisige Temperaturen, einfach alles, wo wir uns draußen unwohl fühlen. Doch da mussten wir durch. Wer sind Wir? Das waren einunddreißig Sportsoldaten eingeschlossen mir. Vertreten waren Judokas, Boxer, Turmspringer, Hockeyspieler, Handballer und Schwimmer, sowie Seglerinnen. Viele sind Weltmeister und Kamerad Wolfram, Turmspringer, wurde bei den olympischen Spielen in London sogar 8. Platz. Das war schon ziemlich cool, diese Leute kennenzulernen.

In der zweiten Woche fand auch schon das erste Biwak statt. Nach knapp einer Woche kann man nicht davon reden, sich bereits in das ganze System eingelebt zu haben und somit sich auf solch eine Aufgabe zu freuen, aber eine gewisse Spannung war schon da, was dann wohl eher an den minus zwölf Grad Celsius lag, die uns erwarteten. Kaum losmarschiert, wollten die Ersten Schlappmachen! Was da wohl wieder den Rucksack schwer gemacht hat! Aber Kameraden helfen, und so kam dann jeder gut am Ziel an. Kaum das Zeltlager aufgebaut ging es schon mit den Übungen im Freien los.

Nach dem fünfstündigen Orientierungsmarsch, bei dem ich, wer auch sonst, das Navigieren übernahm, stand am nächsten Morgen Frühsport und der Heimmarsch an. Ich muss sagen, dass es wirklich anstrengend war, aber an sich machbar.

So verging die Zeit ganz gut, in der vierten Woche bekamen wir eine exzellente Sanitätsausbildung, wir hatten noch ein Biwak und letztendlich die Abschlussübung. Nicht zu vergessen war das Schießen, was natürlich am meisten Spaß gemacht hat. Komisch nur, dass die Ausbilder immer volle Magazine verschießen durften und wir nur fünf Schuss. Besser waren sie deshalb trotzdem nicht. Nein, Schluss mit lustig, bei der Abschlussübung wurden wir noch einmal richtig gefordert, indem wir ewig weit laufen durften, stundenweise die Alarmposten besetzen mussten, und das Alles in der Nacht. Aber, der Weg ist das Ziel, wir haben es geschafft.

Nun, bei dem feierlichen Gelöbnis am Ende dieser Zeit, durfte man doch stolz darauf sein und sich auf das Kommende freuen. Als Nächstes steht im März ein dreiwöchiges Trainingslager in den französischen Seealpen auf dem Plan. Ich freue mich sehr, und hoffe euch auf dem Laufenden halten zu können.

Ihr könnt jederzeit meine Homepage besuchen, ich freue mich über Gästebucheinträge und inspirierende Kommentare.

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Euer Flo.

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