BJVF 2011

Es ist Donnerstag, der 22.09. und der Gelnhausener Aeroclub erwartet die ersten Teilnehmer zum 17. Bundesjugendvergleichsfliegens 2011.
Nach anfänglichen Verzögerungen ging es auch für Team Sachsen, bestehend aus den Piloten Tobias Anton, Robert Gärtner und Paul Lehnert sowie Max Heilmann als Helfer, auf den Weg Richtung Hessen.
Pünktlich zum Sonnenuntergang, nach knapp 10 Stunden Autofahrt, erreichten wir den Flugplatz Gelnhausen. Nun hieß es schnell Zelte aufbauen und den Abend bei einem mexikanischen Bohnen-Fleisch-Eintopf, in einer der vielen Hallen, ausklingen lassen.


                                                Team Sachsen

Nach einem ausgiebigen Frühstück und dem Aufrüsten unseres Piraten standen am Freitag die Einweisungsflüge mit der „21“ auf dem Programm. Diese Landschaftlich schöne Gegend mal von oben zu sehen sowie im Gegenanflug, den Familien auf den Essenstisch schauen zu können, haben uns dann nochmal Lust auf einen Sicherheits- bzw. Übungsflug gemacht.

Spätestens wenn man im Endanflug das „0-Feld“ anvisiert, vergisst man schnell, dass vor Beginn des Flugplatzes eine Brücke steht, welche mit mindestens 100 ft Sicherheit, überflogen werden sollte. Doch manch einer ignoriert diese Information, was zu einigen interessanten „Ziellandungen“ führte.
 


                                        Konzentration vor dem Start

Kurz nach Ende des Flugbetriebs und dem Sichern unseres Piraten ging es zum gemütlichen Teil des Trainingstages über. Frisch zubereitete Hamburger mit leckerem Belag stimmten spätestens jetzt jeden Magen stimmig.

Pünktlich zum Endes Nachtflugverbotes in Frankfurt sind es die Langstreckenflieger aus Frankfurt, welche einen aus den warmen Schlafsack, hinaus in die sechs Grad kalte Luft holten. Die Sonne hat sich noch nicht mal ansatzweise am Horizont gezeigt, schon wurden die ersten Flieger aus dem Hänger geholt und startklar gemacht.

Kurz nach sechs in der frühe, waren es warmer Kaffee und Brötchen, welche den Sand aus den Augen rieben.

Gegen 8:30 war es dann soweit: Der erste Start. Von nun an galt es die Jury mit bedachten Ruderausschlägen, bei Hochgezogen Fahrtkurven, Kreiswechseln und „Slips“ positiv zu beeindrucken. Auch wir „Piraten“ brauchten uns mit sehr guten Leistungen nicht vor den anderen verstecken.

Am Abend war es dann soweit: Mit den letzten Seilen, über 140 Starts, zwei Unterbrechungen und einem hämischen Grinsen über manche Landung endeten die Wertungsflüge kurz nach sechs.

Nach dem Abrüsten der Flieger, ersten Mutmaßungen über die Platzierungen, ging es schließlich bei Kartoffelsalat, Bockwurst und hopfenhaltigen Kaltgetränken zum Abschluss des Vergleichfliegens über.

Auch wenn es für den ein oder anderen etwas zeitiger in der Nacht wurde, so waren doch spätestens alle zur Auswertung hellwach. Mit den Platzierungen 16 (Robert Gärtner), 26 (Tobias Anton) und 33 (Paul Lehnert) landeten wir als Pirat-Flieger auf einen sehr guten Rang 9 in der Team-Wertung.

Damit endet ein schönes Wochenende mit viel Spaß in Hessen, bei dem jeder viele neue Leute kennenlernen konnte.

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